Unser Ziel ist nun die Bretagne. Wir wollen am südlichen Ende starten und dann die Küste hoch fahren bis Concarneau. Bis kurz davor waren wir schon mit dem Pössl auf unserer Küsten Tour in der nördlichen Bretagne.

Die Wetter App zeigt uns Regen und Sturm in der Bretagne. Also machen wir erst mal Stop im Inland. Wir suchen einen Platz im National Park westlich von Alencon.

Wir finden diesen ruhigen und geschützten Platz in dem kleinem Dorf La Roche-Mabile.

Freundliche Nachbarn füllen uns erst mal 10L frisches Wasser und geben uns den Tipp, dass der Bürgermeister in dem Haus unterhalb des Stellplatzes wohnt. Dieser gibt uns auch am Sonntag den Coin für die Wasser Zapf Stelle.

Am Montag machen wir einen Spaziergang bis zum nächsten Dorf. Nur auf der Landstraße, weil die Feldwege extrem matschig sind.

Hier war einmal ein grosses Landgut oder gar ein Schloss. Sieht jetzt nicht mehr so gut erhalten aus.
Es beginnt leicht zu regnen. Gerade so vor der nächsten dicken Schauer sind wir zurück und machen es uns in unserer Kabine warm und gemütlich.
Wir planen jetzt unsere Fahrt in die Bretagne. Bei Saint Nazaire wollen wir ans Meer und dann rechts hoch.
Lissy liest etwas zu der Halbinsel Ile de Noirmoutier. Spontan – wie so oft – biegen wir links ab und bald schon fahren wir über eine hohe Brücke auf die Halbinsel.

Jetzt erst mal einkaufen.


Jetzt endlich auch eine Daten SIM Karte. 100 GB für 20€ ist ok.

Na das klingt ja nicht so gut.

Erster Spaziergang in der kleinen Hauptstadt.


Hier trinkt Mann zum Kaffee einen Cognac.

Weihnachtsbeleuchtung in der Dämmerung.


Am nächsten Tag schönes Wetter.

Wir erkunden die Insel mit dem Rad.

Wir kommen so einfach an beide Küsten und sehen viele Abschnitte der insgesamt 40 km Strand.


Einen lieben Gruß an meine Boule Freunde in EUskirchen.
Am nächsten Tag ein langer Strand Spaziergang.





10fach Zoom mit Smartphone noch zu schwach. Da ist ein Mann fleißig beim Muschel Fang … Nur mit einem kleinem Netz Kächer.

Den nächsten Muschel Fischer in gelb erkennen wir jetzt besser. Das ist hier noch echte Manufaktur.


2 junge Damen kommen ans Meer. Kurzes Foto Shooting für Instagram und dann wieder weg.
Nach unserer Strand Wanderung wollen wir gern in dem kleinen Restaurant „entre 2 Cotes“ (Guide Du Rotard) ein Menu du Jour bestellen und in unserer Kabine essen- leider antwortet mir die nette junge Dame mit ‚desolée‘ – um viertel vor 2 ist schon alles weg. Schade …
Wir verabschieden uns von der Insel

Spontan hat Lissy die Idee, zu der Passage zu fahren.
Hier haben wir Glück. Ebbe – der Tiefstand war gerade vor einer halben Stunde. In den nächsten 60 Minuten ist die Fahrt durch das Meer also noch möglich.



Das Wasser steigt ganz langsam wieder. Ein letzter Check. Rückfrage bei einem Franzosen. „sans problemes“. Und wir haben ja 4×4 … Los geht’s


Hier auf der Strasse alles easy going.


Einige Muschel Sammler fahren mit Ihren Autos auf den Sand Schlick.

Leo möchte gern den 4×4 mal auf dem Meeres Sand testen. Na gut – dieses Risiko müssen wir ja jetzt nicht eingehen.
Später lesen wir, dass sich viele hier im Schlick festfahren. Abschleppen wird sehr teuer. Wenn’s nicht schnell genug geht, dann holt sich das Meer das Auto. Es soll auch immer wieder Tote hier geben.
Lissy Klettert hoch und macht tolle Fotos.


Na dann muss Leo auch noch mal hoch klettern.


Mir kommt das irgendwie bekannt vor. Wie war das noch mal mit Moses in der Bibel !?


Nach der erfolgreichen Durchfahrt geniessen wir noch mal den Blick auf die Passage bei Kaffe und … dem letzten Stück vom Königskuchen
… und finden endlich auch das versteckte Gadget – ein buntes Huhn aus der Region

