Auf der 60 min Fähre von Jektvik nach Kilboghavn überqueren wir wieder den Polarkreis N66.

Hier die Abfahrt. Trotz Wind und Regen stehen wir draussen an Deck in einer geschützten Ecke im Regen.



Dann kommt die Durchsage. Gleich überqueren wir den Polarkreis.

Das Gefühl über den N66 hier auf See ist ganz anders als auf dem vollen Parkplatz an der E6. Wir geniessen die Stimmung hier auf dem Wasser … und den Schnappschuss mit dem Küsten Boot genau im richtigen Moment.

Nach der Fähre und noch ein paar km auf der FV17 über tolle Brücken …

… und durch kurze und längere Tunnel.


Dann fahren wir in Richtung Mo I Rana. Wir beenden hier unsere Fahrt an der Helgelands Kysten.

Den südlichen Teil nach Steinkjer machen wir dann gerne später mal. Hier noch ein Link zu diesem magischen Kysten Abschnitt.


Wir sind nun zurück auf der E6 in Richtung Süden. Ach ja, da sind sie wieder … die Raser …

Nicht nur die Norweger fahren einen heissen Reifen. Auch viele deutsche Wohnmobil Fahrer scheinen es eilig zu haben. Mehrmals flucht Leo über deren rücksichtslose Uberhol-Manöver. Sind die etwa im Urlaub … oder noch im Job Stress auf deutschen Autobahnen ?!?

Pause auf einem Rastplatz mit Bänken aus dem lokalen Marmor.

Apropos Rastplatz. Diese sind hier auf der E6 oft überfüllt. Trotz klarer Verbots Schilder übernachten hier auch viele Camper … Besonders die Norweger ;-(


Weiter geht’s in Richtung Trondheim.


Kurze Pause in Steinkjer. Keine besonders schöne Stadt. Kaffee und ein Brot schmecken sehr gut – Lissy ist wieder mal überrascht über die sehr hohen Preise.

Lissy fährt und jetzt sucht Leo mal einen Platz für die Nacht. Schon relativ kurz vor Trondheim in einer Bucht nur 4 km weg von der E6 finden wir diese tolle Lage.

Bei dieser engen Zufahrt hätte Lissy wohl was Andere gesucht. Leo ist spontan begeistert.




Am Ufer unterhalb der Festung angelt ein Norweger. Auch sein noch sehr kleiner Sohn wirft mit solchem Schwung die Angel aus, dass ich ihn schon fast im Wasser bei den Fischen sehe. Tja … each Young Norwegian Boy has to become a fisherman!

Leo geht am Land hoch zu dem Bauernhof mit dem Laden, der immer offen zur ehrlichen Selbstbedienung ist

Gutes Gespräch mit der Bäuerin, die als junge stolze Oma das ein Monat alte Baby Ihrer Tochter auf den Arm trägt. Sie ist auch stolz auf Ihre Viehzucht. Alle jungen Kälber bleiben bei den Müttern. Also keine Milch hier. Die gibt’s nur vom Nachbar Bauern, der noch nach „typisch europäischer Art“ die Kühe zur täglichen Milch Produktion zwingt.

Am Abend ziehen auch hier wieder Wolken auf.


Stimmung einfangen …



Am nächsten Morgen geht’s dann weiter nach Trondheim.
Auf dem Anstieg hinter dem Bauernhof trainieren zwei für die nächste Winter Langlauf Ski Saison. Ich erwischen sie noch im Rückspiegel. Die Frau lässt den Mann alt aussehen 🙂

Heute ist Sonne angesagt. Spontan entscheiden wir uns nun doch für einen Besuch in Trondheim. Zu dieser „farbenfrohen“ Stadt mehr im nächsten Kapitel.
