22Jan29 von West nach Ost zurück nach EU.

Saint Malo in der Sonne vor hellblauem Himmel – der Rundgang auf der alten Stadtmauer war ein Highlight und ein guter Abschluss unsere Bretagne Reise.

Wir wollen nun ohne Eile in Ruhe nach Hause fahren. Ohne Maut – wir suchen uns mal eine neue Route aus.

Unsere erste Übernachtung nördlich von Caen. Lissy findet einen Platz an einer Kirche weit außerhalb eines Dorfes – diesen Platz könnten wir auch im WoMo Guide von Schulz & Schulz finden.

In P4Night lesen wir, dass im Sommer manche hier übernachtet haben, weil am Meer alles voll war. Von hier bis zum Ärmelkanal sind es ja auch nur wenige km.

Bei meinem kleinen Rundgang finde ich an einer grossen Schautafel Hinweise auf die Bedeutung dieser Region im zweiten Weltkrieg.

Die Erinnerung an die grausamen Kriege und die Tötung von so vielen Soldaten sollten auch wir immer wieder wach halten. Nie wieder Krieg !!!

Am nächsten Morgen fahren wir auf kleinen Strassen in Richtung Rouen und dann auf dem Mautfreien Autobahn Ring um die grosse Stadt herum.

Nördlich von Rouen geht’s dann rechts ab auf die Gerade West-Ost.

Meist auf Routes National RN fahren wir gemütlich bis kurz vor Saint-Quentin. Die halb- bis dreiviertel-Runden in den vielen Kreisverkehren fahren wir mit unserer Automatik locker lässig. Früher im Pössl mussten wir viel schalten – das war anstrengender als heute im Ford Ranger.

Dieser Platz im Gebiet der Somme unterhalb von Peronne liegt auf einer kleinen Insel zwischen Somme und dem Kanal.

In der Abend Sonne tuckern die Fracht Schiffe vorbei. Schöne Stimmung.

Am nächsten Tag fahren wir gemütlich von Saint-Quentin durch die schöne Landschaft – rechts die Champagne Richtung Reims – links der Nationalpark der Ardennen.

Das Wetter könnte besser sein – aber die Landschaft ist sehr schön und abwechslungsreich.

Wenn Leo alleine in eine Boulangerie geht, dann kommt er mit vollen Händen zurück 😉

Dazu passend hier die aktuellen Schlagzeilen in Frankreich.

Die Supermarkt Kette LeClerc bietet Baguette für 39 Cent an. Dies führt zu sehr massiven Protesten und Diskussion in der Gesellschaft. Das Wort Krieg in den Schlagzeilen zeigt die Bedeutung für die Franzosen.

Unsere nächste Übernachtung noch in Frankreich kurz vor der Grenze nach Belgien.

Dieser Platz ist in der Maas Schleife herrlich gelegen.

Meine kleine „Wanderung“ führt mich nur bis ins Dorf. Dort hatte ich doch beim Ankommen eine Kneipe gesehen.

Oh ja !!! Dieses frisch gezapfte Leffe schmeckt köstlich – natürlich draussen an der frischen kalten Luft.

In der Kneipe sitzen am Samstag Nachmittag etwa ein Dutzend Menschen – alle ohne Maske. Die Frau an der Theke sagt mir, daß hier in den letzten Wochen Omikron durch gelaufen sei. Alle Kinder im Kindergarten und sehr viele Menschen – fast Alle hätten keine Probleme gehabt – so wie ein kleiner Schnupfen. Na ja dann …

Wandern und MTB Touren könnte hier in Frühling, Sommer und Herbst sehr schön sein. Auch heute sind viele sportlich auf dem Rad unterwegs – mit guter Kleidung gibt’s kein schlechtes Wetter!!

Ein paar Eindrücke in Fumay.

Beim Blick auf dieses Krankenhaus wird mir die Bedeutung unseres guten Gesundheits Systems in Deutschland bewusst.

Apropos Gesundheit … ein Glas Wein am Tag soll ja sehr gesund sein 😉

Mit einem Glas Wein an unserem letzten Abend in Frankreich stoßen wir dankbar auf unsere Gesundheit an.

Nomen est Omen … der Name bürgt für Qualität 😉

Am Sonntag morgen fährt Lissy in Nebel Stimmung auf der sehr schmalem D7 in Richtung Charleville-Meziere, der Partnerstadt von Euskirchen.

Hinter der Grenze wird die D7 in Belgien größer mit Mittelstreifen.

Schon bald dann auf Europa Strasse E411 sogar zweispurig. Leo ist überrascht, dass wir ganz in der Nähe „unserer“ Semois so gute und schnelle Strassen haben. Früher waren unserer Fahrten zum Paddeln auf der Semois immer auf kleinsten Strassen eher langsam.

Hier hat die EU wohl viel finanziert. Die Achse Luxembourg – Brüssel ist jetzt wohl auch ohne Autobahn bestens ausgebaut – mitten durch die herrliche Ardennen Landschaft.

Zum Abschluß unserer ersten Tour im Omnifant durch die Bretagne zeige ich hier mal, was Mr Google so alles von uns weiß. Unsere Pausen und Übernachtungen sind damit bestens dokumentiert 😉

Danke für die schöne Zeit!!!

Ein kurze Zusammenfassung zu unseren Erfahrungen mit dem neuen Camper Omnifant schreibe ich dann mal im nächsten Kapitel.

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